Praxis & Zentrum r Reinkarnationstherapie - Engin Iktirfbrtwitterg

 

Ein Sündenfall

SündenfallDie großen Weltreligionen haben das Thema „Sünde” sehr plastisch und greifbar symbolisiert. Ein gutes Beispiel liefert das alte Testament der christlichen Kirche mit der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. So heißt es in der Bibel: Gott erschuf die Welt in sieben Tagen. Das galt allerdings nicht für die materielle Seite sondern geschah auf geistiger Ebene. Erst danach kommt es zur Formgebung. Gott erschafft aus Adam (noch als DER Mensch, ohne Teilung in Mann und Frau), seine Frau Eva, flößt ihnen Lebensodem ein und sie werden zu Seelenwesen. Beide befinden sich noch im Paradies und sind ganz in der Einheit verbunden.

SchlangeDer Frieden sollte aber nicht lange halten, denn nun kommt die Schlange ins Spiel. Sie verführt Adam und Eva dazu, vom Apfel der Erkenntnis zu essen, was nicht ohne Folgen bleibt. Beide fliegen stante pede aus dem Paradies. Abgetrennt von der Einheit des Himmels, müssen sie von nun an in der Polarität leben. Zum ersten Mal treten Gegensätze wie z.B. männlich-weiblich in Erscheinung. Und schon bahnen sich die ersten Konflikte an...

Jeder Mensch muss sich mit der Polarität auseinander setzen und will doch eigentlich nur zurück ins Paradies. Aber das ist nicht so einfach. Wir sammeln Erfahrungen, probieren uns aus, lernen uns immer wieder neu kennen und streben nach Erkenntnis. Als Teil des Göttlichen geschieht das unbewusst, aber auf geistig-übergeordneter Ebene aus freien Stücken (genauso schildert es uns auch Geistige Welt). Antreiber und Motivator ist bis heute unsere Sehnsucht nach der Rückkehr in die Einheit.

Thorwald Dethlefsen beschreibt es so: Der Mensch im Paradies besaß kosmisches Bewusstsein, aber keine Erkenntnis. Die Schlange kroch vom Baum und überredete den Menschen, den Weg der Erkenntnis zu gehen. Durch das Essen der verbotenen Frucht der Erkenntnis wurde der Mensch sehend, was gut und böse ist. Denn er stürzte aus der Einheit in die Polarität des Bewusstseins, sonderte sich von der Einheit ab und wurde damit sündig.

 

Fazit: Sünde ist der Preis für Erkenntnis und der Beginn aller Polarität. Aber eben auch der Startschuss, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiter zu entwickeln!

 

Polarität

Was wollen uns die biblischen Gleichnisse und ihre Symbolik sagen? Sie zeigen, dass es bei der Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit immer um die Überwindung der Polarität geht. Das Paradies ist die Einheit bzw. ein Ort, an dem wir alle in unserer Ganzheit Eins sind. So etwas übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Denn unsere Welt ist ein Sammelsurium an Gegensätzen: schwarz/weiß, heiß/kalt, gut/böse, oben/unten, usw. Das irdische Leben ist voll davon. Aber wenn überall Polarität vorherrscht, muss es auch so etwas wie eine „ganze, vollkommene Welt” geben. Und wenn wir Menschen ein Teil der Polarität sind, dann müssen wir wohl ganz sicher auch Teil des Ganzen sein (wie Kerne einer Tomatenhälfte, die auch Teil der ganzen (!) Tomate sind).

Teufel

 

Die Schlange aus dem Paradies wird in der christlichen Sichtweise oft mit der Figur des Teufels gleichgesetzt. Der Satan gilt als Herrscher über die materielle Welt bzw. die Polarität. Er verkörpert das Bild von der Teilung der Einheit in die Zweiheit, beschrieben in der Schöpfungsgeschichte. Der Teufel ist DAS Symbol für das Abgetrenntsein und die Sünde. Er hat damit in der Schöpfungsgeschichte den unangenehmsten Part abbekommen – als  Störenfried, Verführer und „Verhinderer”. Sobald wir auf seelischer Ebene über eine Brücke gehen, um zur Einheit zu gelangen, lauert er schon am anderen Ende und blockiert unseren Weg. Ein Job, bei dem er sich nur unbeliebt machen kann.

Der Teufel symbolisiert alles UNGEWOLLTE. Er steht für Leid, Schmerz und Verlust, für alles DUNKLE, böse und hässliche – für die SÜNDE schlechthin.

 

Mit unserem Streben nach „Er-Leuchtung”, dem sehnsuchtsvollen Wunsch zurück in die ursprüngliche Einheit zu kommen, machen wir ihn quasi zum Sündenbock aller Zeiten und vergessen dabei ganz, dass wir an ihm nicht vorbeikommen, wenn wir den Weg durch die Polarität „erfolgreich” bewältigen wollen. Und das heisst: JA sagen zum Leben.

 

LichtengelLuzifer – wörtlich aus dem lateinischen übersetzt, übrigens der „Lichtträger”, hat eine wichtige Aufgabe. Der aus dem Himmel herabgefallene Lieblingsengel Gottes, Herr über alles Dämonische und Teuflische, einer DER Symbolträger und Projektionsfigur für alles, was wir mit SÜNDE, Übel, Leid, Tod, Hass, Hölle und Schatten verbinden – bringt Licht in unser Leben. Er ist, genau wie der Mensch, abgetrennt von der (göttlichen, all-ein-igen) Einheit. Aber, als Herr alles Materiellen, stellt er den Gegenpol dar, den wir benötigen, um uns in unser Ganzheit zu erfahren. So unglaublich das klingen mag, aber im eigentlichen Sinne dient er damit uns und unserer Entwicklung.

Pakt

 

Das Gleichnis vom Teufel: In der Vorstellung vom „Pakt mit dem Teufel” möchte sich eine menschliche Seele (hier in Menschengestalt materialisiert) ausprobieren und will Macht über die Welt. Also geht sie zum Teufel, um ihn um Hilfe zu bitten. Dieser verspricht gern seine Unterstützung, fordert dafür aber einen hohen Preis. Nämlich zu bekommen, was ihm fehlt: das HERZ!

  

 

PaktsituationDas ist schnell versprochen und der Handel gilt. Jedenfalls theoretisch. Denn wer gibt schon freiwillig sein Herz her? Und was macht ein betrogener Teufel? Er wird wahrscheinlich ziemlich „stinkig” werden (Höllengestank!) und es dem Betrüger heimzahlen wollen, denn der erinnert sich nicht mehr an sein Versprechen. Deshalb nimmt Luzifer ihm alles, was ihm lieb und teuer ist: sein Hab und Gut, seine Lieben daheim, seine Sicherheit und seine Gesundheit. Und so geht das „zwiespältige”, polare Spielchen über Äonen von Jahren weiter. Von Inkarnation zu Inkarnation. Mensch hat Macht, Macht wird ihm genommen. Ein Wechselbad der Gefühle. Immer im Wechsel von Macht und Ohnmacht, bis der Mensch schließlich nicht mehr kann. Eines Tages fällt ihm sein Versprechen wieder ein. Immer noch etwas widerwillig steigt er hinab in die Hölle. Am Ende seiner Kräfte und voller Angst kommt er dort an, aber was er vorfindet ist nicht ein tobender, stinkender machthungriger Teufel. In der Hölle trifft er auf einen Engel mit gebrochenem Flügel, schwarz verkohlt von den Höllenfeuern. Ein riesiges Loch klafft in seiner Brust. Da erkennt Mensch, dass der Teufel zwar seinen Teil des Paktes eingehalten hat, er selbst aber nicht. Er geht auf ihn zu und in dem Moment, als er ihm gegenübersteht, erkennt er sich selbst. Die Liebe, die er dabei empfindet, lässt ihn mit dem Teufel verschmelzen – sie werden eins. Pol und Gegenpol sind wieder miteinander verbunden.

Übrigens, die gleiche Schlange, die am Baum herab kroch und damit den Mensch aus dem Paradies vertrieb, sehen wir am Sinnbild für Heilung wieder hochkriechen – dem Aesculapstab! Denn auch ein Symptom kann ein Wegweiser sein. Im günstigsten Fall geht mit jedem ausgeheilten Symptom auch eine Reifung des Menschen einher. Wenn wir ein schweres Leiden ausgeheilt und durch-lebt haben, stellt sich oft auch eine Bewusstseinserweiterung ein.

Ohne Krankheit sind weder Heilung noch Reifung möglich – das heißt: ohne die un-Heil-bringende Paradiesschlange gibt es auch keine Heil-bringende Aesculap-Schlange.

 

ErkenntnisgewinnErkenntnisgewinnen

Diese Erkenntnisse nutzen wir in der Reinkarnationstherapie. Mit großen und überraschend schnellen Erfolgen. Sie werden überrascht sein: Plötzlich gehen Sie mit den Herausforderungen des Lebens ganz neu um. Suchen keine Umwege mehr, sondern wagen die Konfrontation. Schauen hin und nutzen die Hinweise. Was nicht bedeutet, dass wir partout Schmerz, Übel und Leid suchen. Gemeint ist vielmehr, dass böse und schlecht nur eine Frage der Bewertung sind. Und hinter so manchem Desaster steckt vielleicht auch ein Lichtbringer, der uns Erkenntnis schenkt. Ergreifen Sie die Chance zur persönlichen Entwicklung – und vereinbaren Sie ein Rendevouz mit Ihrem inneren Teufel. Er bringt Sie sicher „zurück zur Einheit” … nach Hause...

Kurstermine

 Sa. 04.05.2019
 (Plätze noch frei)
 15.06.-16.06.2019
 (Plätze noch frei)
 21./22.09. + 19./20.10.2019
 (Plätze noch frei)

Direktkontakt

 Sie erreichen mich in den Bürozeiten von
 Mo. bis Sa. ab 12:30h
 über 069 958 64 828 bzw. 

Therapeuten-Ausbildung

Nächster Ausbildungszyklus für Reinkarnationstherapeuten (RTA-2020) in Frankfurt a.M. beginnt am 26.10.2019
Mehr Informationen und Anmeldung hier

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok